Zimmerstutzen - Schützengesellschaft Lichtenfels von 1862 e.V.
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Unsere Ehrenmitglieder                                  Unsere Schützenmeister

Unser Verein besteht seit 1862.

Chronik 2012

 

Die Gründung der Zimmerstutzen-Schützen-Gesellschaft Lichtenfels erfolgte am 6.November 1862.

 

 Wörtlich heißt es hierzu im Ratsprotokollbuch der Stadt: „Lichtenfels, den 7. November 1862. Anzeige des Zimmerschützenvereins, dahier, dessen Constituierung betreffend: Unterm Gestrigen ist dahier die Constituierung eines Zimmerschützenvereins als geschlossene Gesellschaft erfolgt, welche in der Schankwirtschaft der Aktienbrauerei Lokal bezogen hat.“

Schon bald darauf berichtet das Lichtenfelser Wochenblatt, dass am 4. Januar 1863 das erste freie Preisschießen im Gesellschaftslokal stattfindet.

Im Jahre 1865 jedoch lagen bereits Anträge von mehreren Mitgliedern auf Auflösung des Vereins vor. Das bisherige Lokal biete nicht mehr die Gelegenheit, Übungen mit Schießen abzuhalten, und ein anderes Lokal wolle nicht gemietet werden. Hierüber sollte am 19. Januar in einer Generalversammlung beraten werden.

Am 2. Februar schließlich wurde mitgeteilt, dass die Schießübungen regelmäßig alle Donnerstage im Papst’schen Saal abgehalten werden.

Doch schon ein Jahr später wird wieder die Auflösung des Vereins vorgeschlagen. Die nächsten 10 Jahre ruht jegliche Tätigkeit des Vereins und erst am 22. Februar 1876 wird überraschend durch eine Anzeige im Lichtenfelser Wochenblatt zu einem Gesellschaftsschießen eingeladen. Später ging man vom Jahre 1876 als Gründungsjahr aus. Auch in den Jahren 1879 und 1881 werden weitere Preisschießen abgehalten.

Von nun an schien es „bergauf“ zu gehen. In einer Mitteilung in der Zeitung vom 23. Juli 1881 heißt es: „Preisschießen der neu gegründeten Zimmerstutzengesellschaft auf dem Bergschloss am 24. Und 25. Juli. Mitglieder und Freunde hiezu freundlich eingeladen.“ Doch trotz der neuen Bleibe und der Hoffnung auf ein geregeltes Vereinsleben machte sich wieder Unmut breit. Es kam zwar nicht zur Auflösung, aber es gab auch wenig Aktivitäten im Verein.

Nach fast 20 Jahren musste am Ende des Jahres 1898 das alte Lokal wegen Unzulänglichkeit des Schießstandes (nur 9 Meter) aufgegeben werden, denn der Verein gehörte seit dem vorhergehenden Jahr dem Oberfränkischen Schützenbund an, welcher die erforderliche Distanz in dieser Disziplin von 16 Metern vorschrieb. Man bezog daher in der Gaststätte Fiedler neues Lokal. Ab 1899 wird außerdem jährlich eine Generalversammlung abgehalten.

1901 wurde die Vorstandschaft in der Generalversammlung im Amte belassen, da die Vorbereitungen für die 25-Jahrfeier in ihren Händen lag. Man ging zu dieser Zeit von der Wiedergründung im Jahre 1876 aus.

Am 27. November 1904 fand eine Besprechung über die Durchführung des Oberfränkischen Zimmerstutzen-Bundesschießen statt und am 8. Juni wurde der Bau einer Schießhalle genehmigt der am 28. Juli des gleichen Jahres beendet wurde. 1905 schließlich fand das 10. Bundessschießen des Oberfränkischen Zimmerstutzenbundes mit starker Beteiligung statt.

Nach diesem Höhepunkt wurde es wieder etwas ruhiger im Vereinsleben. 1910 nimmt der Verein am Jubiläumsfestzug (100jähr. Jubiläum) der Kgl. privil. Scharfschützengesellschaft Lichtenfels teil. 1913 erfolgt eine Eintragung des Vereins im Vereinsregister und die Satzung  wird festgelegt und genehmigt.

Am 9. April 1919 fand die erste Generalversammlung nach dem 1. Weltkrieg statt. 1922 wurde der Bürgerbräusaal als künftiges Schießlokal bekannt gegeben. 2 Monate später lud man ins Festlokal des Bergschlosses zur Fahnenweihe und dem damit verbundenen Hauptschießen ein.

Am 5. Mai 1926 wurde zum 50-jährigen Jubiläum eingeladen, wobei man  immer noch von der Neugründung  von 1876 ausging.

Die nachfolgenden Jahre führten die Zimmerstutzen ein bescheidenes Dasein und erst 1933 findet auf dem Bergschloss wieder ein Hauptschießen statt. Ein Jahr später erfolgt, wie bei allen Vereinen, die Gleichschaltung statt. Außerdem wurde eine neue Satzung bekannt gegeben, denn die „Zimmerstutzenvereinigung“ war nun dem „Reichsbund für Leibesübungen“ angeschlossen und hatte dessen Satzung anzuerkennen. Durch den 2. Weltkrieg wird die Tätigkeit des Vereins für fast ein Jahrzehnt unterbunden.

Am 21. Januar wird ein Anschießen nur mit dem Luftgewehr abgehalten. Ein paar Monate später schreibt die Zeitung  vom Aufleben der Zimmerstutzengesellschaft und man stand vor der 75-Jahrfeier.

Am 10. Juni 1954 wurde die Zimmerstutzen-Schützen-Gesellschaft von 1876 e. V.  ins Vereinsregister für Lichtenfels eingetragen und im darauffolgenden Jahr bereitete man sich auf die 80-Jahrfeier vor. Es war inzwischen auf dem Bergschloss ein neuer Schießstand gebaut worden, der am 14. Mai eingeweiht wurde.

 

Bereits 1961 bereitete man sich schon auf die 100-Jahrfeier vor, da man herausgefunden hatte, dass die erste Gründung im Jahre 1862 der tatsächliche Beginn des Vereins war.

Am 30. September 1967 fand die Einweihung des neu gestalteten Bergschlosses statt und am 7. Oktober  1968 wurden die neuen Schießstände eröffnet.

1974 wurde die alljährlich stattfindende Stadtmeisterschaft im Schießsport eingeführt, bei denen die Zimmerstutzen die Ausrichter waren und sich den Mannschaftssieg  holten.

1987  feierte der Verein sein 125-jähriges Bestehen. 1996 schließlich wurde die Schützenjugend wieder ins Leben gerufen.

 

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